Textilien & Leder

Eine Auswahl von Lederproben

Auch Textilien und Lederartikel mit Hautkontakt wie Kleider, Handschuhe und Schuhe unterliegen dem Lebensmittelgesetz. Dazu gehören Anforderungen an die Brennbarkeit und an chemische Stoffe in textilen Materialien. Kinderkleider unterliegen zudem noch Anforderungen an Kordeln und Zugbänder: Spielwaren & Kinderartikel

Textilien und Leder können Allergien und Hautreizungen hervorrufen

In der Textilindustrie werden verschiedenste chemische Substanzen eingesetzt um Textilien, selbst solche aus Naturfasern, zu veredeln. Unter Veredelung versteht man unter anderem Imprägnierung, Krumpffrei- u. Knitterfestausrüstung, Mercerisation, Färben, Bedrucken, UV-Schutz, Flammschutzausrüstung etc. Gewisse der in diesen Prozessen eingesetzten Stoffe, insbesondere Formaldehyd, können Unverträglichkeiten oder gar Allergien auslösen. Von den vielen Hilfsstoffen, die in der Produktion von Textilien eingesetzt werden, können von der Verarbeitung her Rückstände in den Kleidern zurückbleiben. Viele dieser Substanzen sind nicht stark mit dem Textil verbunden und können durch einmaliges Waschen leicht entfernt werden. Darum empfehlen wir, neue Kleider mit direktem Hautkontakt sowie Kinderkleider vor dem ersten Tragen zu waschen.

Kunstfasern werden oft mit sogenannten Dispersionsfarben gefärbt. Diese sind nicht sehr stark an die Textilien gebunden und können auf die Haut abfärben und vereinzelt zu Allergien führen. Dispersionsfarben kommen in Kleidungsstücken mit natürlichen Fasern wie Baumwolle weniger vor und sind in schwach gefärbten Textilien in kleineren Mengen vorhanden.

Textilfasern können zudem mechanische Reize auslösen, wenn sie beim Tragen auf der Haut scheuern.

Bei Lederartikeln steht die Chrom(VI)- Problematik im Vordergrund. Diese sechswertige Form des Chroms kann sich in unsachgemäss behandeltem chromgegerbtem Leder bilden und ist unter anderem ein starkes Allergen. Dies wird auch regelmässig vom Kantonalen Labor Zürich untersucht.