Nickel, Cadmium & Blei in Modeschmuck

Nickel

Auswahl an Modeschmuck: Ketten, Ohrringe, Anhänger aus Metall und Plastik.

Metallische Gegenstände dürfen kein Nickel abgeben, wenn sie während längerer Zeit mit der Haut in Kontakt kommen. Besonders bei Modeschmuck und Piercing kann Nickellässigkeit ein Problem sein. Die Regelung gilt aber auch für andere metallische Gebrauchsgegenstände mit längerem Hautkontakt wie Uhren, Knöpfe, Nieten an Kleidern, Gürtel, Brillengestelle und dergleichen. Im Rahmen der Selbstkontrolle kann die Nickellässigkeit in vielen Fällen ganz einfach mit einem kommerziell erhältlichen Abwischtest überprüft werden.

Cadmium & Blei

Für Metallteile an Modeschmuck und anderen Gegenständen mit Hautkontakt gelten Höchstwerte von 0.01 % Cadmium und 0.05 % Blei. Die Cadmium- und Bleigehalte können im Rahmen der Selbstkontrolle nicht so einfach überprüft werden wie die Nickellässigkeit. Um sicher zu sein, dass Produkte kein Cadmium oder Blei enthalten, müssen Betriebe gute Lieferantenvereinbarungen mit Zertifikaten haben und eigenen Untersuchungen veranlassen, welche bei Dienstleistungslaboratorien angeboten werden.