Gebrauchsgegenstände

Eine Laborantin bereitet Spielzeug für die Analyse vor.
Zerkleinerung von Spielzeug für die Analyse

Täglich kommen wir oder unsere Kinder in Kontakt mit den verschiedensten Gebrauchsgegenständen. Dazu gehören Lebensmittelverpackungen, Geschirr, Kosmetika, Spielwaren, Säuglingsartikel, Kleider, Schuhe, Modeschmuck, Wohneinrichtungen, Dekorartikel, Tätowierfarben (Tattoos), Piercing, Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeuge und Scherzartikel.

Zu den Gebrauchsgegenständen gehören ausserdem auch Anlagen und Maschinen, welche für die Lebensmittelherstellung verwendet werden.

Gebrauchsgegenstände können unsere Gesundheit gefährden, wenn sie giftige Stoffe enthalten, die über die Nahrung oder die Haut aufgenommen werden oder ein sonstiges Sicherheitsrisiko darstellen. Der Gesetzgeber hat deshalb - wie für Lebensmittel - spezielle Schutzvorschriften geschaffen und diese Non Food Artikel dem Lebensmittelrecht unterstellt. Je nach Verwendungszweck kann unterschieden werden in:

  • Lebensmittelkontakt: Bedarfsgegenstände, auch Food Contact Materials (FCM) genannt
  • Körperkontakt: Kosmetika, Modeschmuck, Textilien etc.
  • Kontakt mit Kindern: Spielwaren, Produkte für Kleinkinder 
  • Ausstattung von Wohnräumen: Teppiche, Vorhänge, Dekorartikel etc.
  • Diverse: Kerzen, Feuerzeuge etc.

Gebrauchsgegenstände dürfen nicht als Heilmittel angepriesen werden. Der bei allen Lebensmitteln geltende Täuschungsschutz gilt bei den Gebrauchsgegenständen nur für Kosmetika und FCM.


Betriebe, welche Gebrauchsgegenstände herstellen, damit handeln oder sie in Verkehr bringen, sind – gleich wie Lebensmittelbetriebe - im Rahmen Ihrer Selbstkontrollpflicht dafür verantwortlich, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Das Kantonale Labor überprüft dies im Rahmen seiner Kontrollen.