Was sind Mykotoxine?

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Mykotoxine (von griechisch mykes = Pilz und toxikon = Gift) sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Sie wirken bereits in geringer Konzentration toxisch auf Mensch und Tier. Teilweise wirken Mykotoxine auch gegen andere Mikroorganismen, so dass die Abgrenzung zu den Antibiotika nicht immer eindeutig ist.


Zu den mykotoxinproduzierenden Schimmelpilzen gehören insbesondere Aspergillus-, Penicillium-, Fusarium-, Claviceps- und Rhizopus-Arten. Bekannte Mykotoxine sind die Aflatoxine (die stärksten oral wirkenden natürlichen Karzinogene), Citrinin, Patulin, Ochratoxin A, Sterigmatocystin, Moniliformin, Ergot-Alkaloide, Penicillinsäure, Fumonisine, Zearalenon , Trichothecene. Mykotoxine können bereits vor der Ernte auf dem Feld oder während der Lagerung von Getreide bzw. Lebensmitteln gebildet werden (Feldpilze, Lagerpilze).

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